Pressestimmen
Der Harzkurier berichtet über meine Signierstunde in der Buchhandlung Moller, Bad Lauterberg am 3. Dezember 2011.
Die Goslarsche Zeitung berichtet über meine Lesung in der Buchhandlung Grimpe, Bad Harzburg, am 4. November 2011.
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Die HNA (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine) berichtet über meine Lesung aus "Todesstreifen" am 28. September 2011 in der Buchhandlung "Papierus" in Northeim.
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Der Harzkurier berichtet über die Höhlenopfer-Premiere am 3. Oktober 2010
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HNA (Northeimer Neueste Nachrichten) vom 21.09.2010
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HNA (Northeimer Neueste Nachrichten) vom 22.11.2008
3000 Jahre in einem Buch
Katlenburger Autor schrieb über einen Mann und seine Verwandten aus der Bronzezeit
Von Christina Peitz
Katlenburg. Die Nachricht begeisterte Wissenschaftler auf der ganzen Welt: Zwei Männer aus dem Landkreis Osterode sind die direkten Nachfahren einer Familie aus der Bronzezeit, die vor fast 3000 Jahren im Harz gelebt hat. Per DNA-Vergleich konnten Forscher der Universität Göttingen die Verwandschaft über 100 Generationen nachweisen - und der Fachwelt damit den längsten belegten Stammbaum der Welt präsentieren. Der Katlenburger Autor Roland Lange greift die beeindruckende Geschichte nun in seinem neuen Buch "Der Nachfahre" auf.
"Die Erzählung beginnt an dem Tag, als die Ergebnisse des DNA-Tests veröffentlicht wurden", berichtet Lange. Er schildert die Situation aus Sicht eines der Nachfahren, beschreibt all die Gefühle und Erinnerungen, die plötzlich über den Mann hereinbrechen. "Nach so einer Nachricht fragt man sich natürlich, welche Verbindung man selbst zu einer Region hat, in der die Vorfahren schon vor fast 3000 Jahren gelebt haben", so Lange.
Wenn der Autor so etwas sagt, ist das nicht etwa das Ergebnis von besonders viel Fantasie, sondern von persönlichen Gesprächen mit Manfred Huchthausen, einem der Nachfahren. Die beiden Männer kennen sich schon lange, alle Passagen des Buches sind in Absprache entstanden. Lange schildert, was sein Freund tatsächlich erlebt hat. Und gleichzeitig auch ein bisschen, welche Bedeutung die Region für ihn selbst hat: Genau wie Huchthausen stammt Lange aus dem Ort Dorste, wo die Knochen gefunden wurden.
Autor seit 1990
"Wenn einem der Stoff für ein Buch so auf dem Silbertablett präsentiert wird, muss man natürlich zugreifen", sagt der 54-jährige Autor. Lange schreibt seit 1990 regelmäßig Theaterstücke, Kurzgeschichten und Romane. Auch in "Der Nachfahre" beschränkt er sich nicht aufs Dokumentieren, sondern setzt zusätzlich auf fiktive Elemente: Der zweite Teil des Buches spielt in der Bronzezeit und erzählt, wie der Familien-Clan in der Nähe von Dorste gelebt haben könnte. Um die Handlungen historisch korrekt darzustellen, hat sich Roland Lange immer wieder mit dem Archäologen des Landkreises Osterode, Stefan Flindt, ausgetauscht.
"Diese Art der Arbeit war schon sehr ungewohnt", erinnert sich Lange. "Bisher haben meine Bücher immer ausschließlich von meiner Fantasie gelebt und jetzt musste ich ganze Passagen noch mal verändern, um Wissenschaft und Fantasie zusammenzubringen."
Mit dem Ergebnis ist der Katlenburger trotz aller Anstrengungen zufrieden. Und falls das Buch ein Erfolg wird, kann er sich auch vorstellen, den Spagat zwischen Fantasie und Wissenschaft erneut zu wagen: Eine Fortsetzung der Bronzezeit-Geschichte ist laut Lange nicht ausgeschlossen.

Weltpremiere: Beim Vorlesestag in der Katlenburger Burgbergschule bekamen die Kinder als erste eine Kostprobe von Roland Langes neuem Buch. Foto: Peitz
Online-Magazin Eseltreiber.de vom 25.11.2008
(rl/wob) ... Den Höhepunkt des Tages schließlich bildete am Abend ein bronzezeitliches Schlemmeressen im „Schwarzen Bären“ in Förste. Im Anschluss an eine humorig-informative Buchvorstellung durch das Dreigestirn Autor-Archäologe-Nachfahre öffnete Bären-Chefin Patricia Hassepass die Türen zum Schlemmerbüffet, das Axel Hassepass, angelehnt an den Speiseplan der Menschen vor 3000 Jahren, zubereitet hatte. Ob Wildschwein, Lamm im Brotteig, gebratene Forellen, Ackerbohnen, Linsen, frisch gebackene Brote, Hirseplätzchen oder honiggesüßte Desserts – niemand konnte den bronzezeitlichen Köstlichkeiten widerstehen und so fand der Augen- und Magenschmaus reichlich Zuspruch. Mag sein, dass der Eine oder Andere im ersten Moment die gewohnten Gewürze an den Speisen vermisst hat. Das Erlebnis, einmal wieder den Eigengeschmack der Speisen auf der Zunge zu spüren, überwog jedoch das Fehlen von Pfeffer, Paprika oder ähnlich „feurigen“ Gewürzen und ließ die Gäste ins Schwärmen geraten.
Nach dem Essen schließlich nahmen viele der Anwesenden die Gelegenheit wahr, eins oder gleich mehrere „Nachfahren-Bücher“ zu erwerben und sowohl vom Autor, als auch vom Archäologen Dr. Flindt und vom Nachfahren M. Huchthausen signieren zu lassen. ...





