Schlachtefest bei Schmidt
Die Sonne geht im Osten auf,
das Unglück, es nimmt seinen Lauf.
Am Himmel glüht das Morgenrot
und jemand ruft: “Das Schwein ist tot!”
Refrain:
Ja, heut' ist Schlachtefest bei Schmidt,
wir feiern Schlachtefest bei Schmidt.
Eltern, Kinder, Großmama,
sogar die Nachbarn sind schon da...
Vier Zentner wog die alte Sau,
sie war vom Eber Hans die Frau.
Jetzt liegt sie da, ganz tot und stumm;
Frau Schmidt, die rührt im Blut herum.
Dann wird die Sau schön glatt rasiert,
danach zerhackt und filetiert,
ein Teil vom Fleisch wird tiefgefrorn.
Zu trinken gibt es Doppelkorn
Der Schlachter, er heißt Bornemann,
wirft endlich seinen Fleischwolf an.
Trinkt schnell ein Bier, denn er hat Durst.
Dann macht er Mett und Leberwurst.
Den Rest füllt er in Dosen rein.
Es bleibt nix übrig von dem Schwein.
Und als man dann das Mett probiert,
wird wieder Doppelkorn serviert.
So langsam kommt die Dunkelheit,
die Schlachtfestgäste sind alle breit.
Nur Bornemann, der wankt noch nicht,
auch wenn er mit seinem Fleischwolf spricht.
Dann ist es Zeit, wir geh'n nach Haus.
Die Oma wirft uns alle 'raus.
Wir nehmen Wurst und Brühe mit
und freun'n uns auf das nächste
Schlachtefest bei Schmidt.
Copyright by Roland Lange und Black Bear Skiffle Company
erschienen auf der CD "Bärenstark" von der Black Bear Skiffle Company

