Der Nachfahre
Ein Leben im Schatten des Lichtensteins
von Roland Lange
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Verlag: Jörg Mitzkat, Holzminden 14,80 Euro unterstützt von
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Im Jahr 1980 wurden von Höhlenforschern in der Lichtensteinhöhle zwischen Förste und Dorste (Landkreis Osterode am Harz) die Reste von 40 Menschen aus der Bronzezeit entdeckt. Wie sich erst 15 Jahre später zeigte, war dies ein Fund von weltweiter Bedeutung für die archäologische und anthropologische Forschung.
Dank der überdurchschnittlich gut erhaltenen DNA in den fast 3000 Jahre alten Knochen ließ sich für fast alle vierzig Menschen aus der Höhle sowohl der individuelle genetische Fingerabdruck als auch die mütterliche und väterliche Familienlinie ermitteln. Daraus konnte der älteste – genetisch bewiesene – Stammbaum einer Großfamilie weltweit rekonstruiert werden. Besonders spannend war die Frage, ob auch heute, rund 100 Generationen später, noch Menschen mit diesen Erblinien in der Region rund um den Lichtenstein leben. Bei einen groß angelegten DNA-Speicheltest wurden tatsächlich zwei Männer – Manfred Huchthausen aus Förste und Uwe Lange aus Nienstedt - gefunden, deren genetisches Muster mit einer der Erblinien der Menschen aus der Lichtensteinhöhle weitestgehend übereinstimmte.
Diese Aufsehen erregenden Ereignisse liegen diesem Buch zugrunde. Unter dem Titel „Der Nachfahre – ein Leben im Schatten des Lichtensteins“ schildere ich im ersten Teil dieses Bandes auf packende und unterhaltsame Weise die Erlebnisse, Emotionen und persönlichen Gedanken des Nachfahren Manfred Huchthausen seit seiner Teilnahme am DNA-Test, der ein weltweites Medienecho fand. Im zweiten Teil wird der Leser in einer spannenden Geschichte in die fast 3000 Jahre zurückliegende Zeit der „Vorfahren“ am Lichtenstein entführt.
Dr. Stefan Flindt, Kreisarchäologe des Landkreises Osterode am Harz und Ausgräber der Funde in der Lichtensteinhöhle schreibt in seinem Vorwort:
“Was den Fachleuten, die sich an die nüchternen Fakten halten müssen, verwehrt ist, gelingt Roland Lange auf beeindruckende Weise. Er erweckt die wissenschaftlichen Fakten, die dem Laien meist nur schwer zu vermitteln sind, mit viel Phantasie und Sachkenntnis zum Leben.“
Die 15 Illustrationen im Buch stammen von Ferdinand Leja, einem Mitarbeiter der Ausgrabung und ausgewiesenen Kenner der Situation rund um die Lichtensteinhöhle.
Hier finden Sie eine Leseprobe ...
Sie erhalten das Buch:
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- bei Ihrem Besuch des HöhlenErlebnisZentrums (im angeschlossenen Shop)



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